Positionsbestimmung

Die Positionsbestimmung in Innenräumen ist komplexer zu implementieren und basiert auf neueren Technologien, die von den großen Smartphone-Herstellern Google und Apple forciert werden.

Vor ein paar Jahren schienen zwei Techniken die Zukunft der Indoor-Ortung zu bestimmen: Proximity-Ortung mit Hilfe von Beacons (für native Apps) und Ortung via Triangulation mit Hilfe von WLAN-Beacons (für Web-Apps). Beide Techniken haben sich als unzuverlässig erwiesen, inzwischen wird die WLAN-basierte Triangulation von Google und Apple nicht mehr autorisiert.

Im Jahr 2016 wurde die Radio-Mapping-Technologie eingeführt. Dies ist heute die einzige zuverlässige Technik für die genaue Positionsbestimmung in Innenräumen.
Es geht darum, die Beacons nach einem von unserem Planungsbüro vorgeschlagenen optimalen Aufstellungsplan (gemäß dem ca. ein Beacon pro 64 m² eingeplant werden) zu platzieren.
Ein Programm analysiert die Signalstärke jedes Beacons, indem die Örtlichkeiten in Abschnitte unterteilt werden. Die so gewonnenen Informationen werden in ein spezielles Programm integriert, das in die Wezit-Programme eingebunden ist.


Bei der Besichtigung wird die Position aus dem Messvergleich der Signale in Bezug auf die Referenzkarte abgeleitet.
Dieses System funktioniert mit heruntergeladenen Apps und derzeit noch nicht mit Progressive Web Apps, da der Bluetooth-Zugriff auf Webseiten auf Mobiltelefonen noch verboten ist.

Die Positionsbestimmung im Freien basiert meist auf GPS, manchmal ergänzt durch Bluetooth-Ortungssender vom Typ Beacon.

Zwei Satellitennetzwerke stehen heute den meisten neueren Smartphones zur Verfügung: das amerikanische GPS-Netzwerk und das Galileo-Netzwerk, das in den meisten Situationen hohe Präzision bietet. Dichtbesiedelte Verhältnisse in urbanen Lagen können diese Genauigkeit beeinträchtigen, ebenso wie das Vorhandensein von Funkstörungen, ausgelöst durch Sender, die sich in der Nähe befinden.

Führung

Ausgehend von der Positionsbestimmung kann den Besuchern eine entsprechende Führung angeboten werden.

Wezit verfügt über ein spezielles Programm zur Verwaltung von Routenvorschlägen innerhalb eines Gebäudes.
Diese Routen können durch zu erreichende Aufzüge, eine Auswahl verschiedener Zugangsmöglichkeiten, die Etagenverwaltung usw. vorgegeben sein.

Nausicaa
Boulogne sur Mer – France

Im Jahr 2018 führte Nausicaa Erweiterungsarbeiten durch und wurde zum größten Aquarium in Europa, nur wenige Kilometer von Belgien entfernt. Auch das Benutzererlebnis wurde neu gestaltet, wobei ein transmedialer Ansatz verfolgt wird.

Musée des Beaux Arts de Dijon
Dijon – France

Das Museum der Schönen Künste in Dijon hat gerade die über zehn Jahre dauernden Renovierungsarbeiten abgeschlossen, um den Ort zu modernisieren und rund 1.500 Kunstwerke aufnehmen zu können, die in 50 Galerien auf 4.200 m² ausgestellt sind.

Funktionen